Zum Inhalt der Seite
UNESCO

Handschrift und Gewehr

Historische Röntgenbilder aus dem Deutschen Röntgen-Museum in Remscheid sind für das UNESCO-Weltdokumentenerbe nominiert. Das teilte die Deutsche UNESCO-Kommission am Mittwoch in Bonn mit. Es handle sich um Aufnahmen, die Wilhelm Conrad Röntgen im Zuge seiner Forschungen angefertigt hatte – darunter Röntgenbilder seiner eigenen Hände und seines Jagdgewehrs aus den Jahren 1895/96.

Ebenfalls nominiert wurde die Münchner Handschrift des Babylonischen Talmuds – die weltweit einzige, die den gesamten Text des Werks enthält. Als dritten Vorschlag reicht Deutschland gemeinsam mit der Schweiz den literarischen Nachlass des Philosophen Friedrich Nietzsche ein, der in Archiven und Bibliotheken der beiden Länder verwahrt wird. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 28.09.2023, Seite 10, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!