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Marsalek angeblich russischer Agent

London. Der im Zusammenhang mit dem Wirecard-Skandal gesuchte Exmanager Jan Marsalek soll laut britischen Ermittlern »Kontaktmann für ein russisches Spionagenetzwerk« in Großbritannien gewesen sein. Das geht aus einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft (Crown Prosecution Service) vom Dienstag hervor. Demnach soll der österreichische Manager ab Sommer 2020 – also kurz nach seiner Flucht aus Deutschland – als Vermittler zwischen Moskau und einer Gruppe von Bulgaren agiert haben, die aktuell vor Gericht stehen. Angeblich liegen dazu Chatverläufe zwischen Marsalek und einem der Bulgaren vor. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.09.2023, Seite 2, Inland

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