-
27.09.2023
- → Inland
Marsalek angeblich russischer Agent
London. Der im Zusammenhang mit dem Wirecard-Skandal gesuchte Exmanager Jan Marsalek soll laut britischen Ermittlern »Kontaktmann für ein russisches Spionagenetzwerk« in Großbritannien gewesen sein. Das geht aus einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft (Crown Prosecution Service) vom Dienstag hervor. Demnach soll der österreichische Manager ab Sommer 2020 – also kurz nach seiner Flucht aus Deutschland – als Vermittler zwischen Moskau und einer Gruppe von Bulgaren agiert haben, die aktuell vor Gericht stehen. Angeblich liegen dazu Chatverläufe zwischen Marsalek und einem der Bulgaren vor. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!