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»Vereinte Patrioten«: Vorwürfe bestritten

Koblenz. Im Prozess um einen nach Ansicht der Staatsanwaltschaft geplanten Sturz der Bundesregierung hat einer der fünf Angeklagten die Vorwürfe bestritten. »Ich weise alle Anschuldigungen vehement zurück«, hieß es am Donnerstag in einer Erklärung des 44jährigen vor dem Oberlandesgericht Koblenz. Er sei kein »Reichsbürger«, zudem habe es »weder eine Struktur noch irgendeine Leitung« gegeben. Der Anklage zufolge soll der Mann eine führende Rolle bei den »Vereinten Patrioten« gespielt haben. Die Gruppe soll unter anderem die Entführung von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) geplant haben. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, eine »terroristische Vereinigung« gegründet zu haben oder darin Mitglied gewesen zu sein und ein »hochverräterisches Unternehmen« vorbereitet zu haben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.09.2023, Seite 4, Inland

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