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24.08.20231 Leserbrief
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Umschlag an deutschen Häfen bricht ein
Hamburg. Der Containerumschlag im Hamburger Hafen ist im ersten Halbjahr stark geschrumpft. Mit 3,8 Millionen Standardcontainern (TEU) wurden 11,7 Prozent weniger Stahlboxen über die Kaimauern der Hansestadt gehievt als im Vorjahr, wie der Verein Hafen Hamburg Marketing am Mittwoch mitteilte. Damit ging der Containerumschlag in Deutschlands größtem Hafen stärker zurück als in den führenden Nordseehäfen Rotterdam und Antwerpen. Am stärksten war der Rückgang in Hamburg im Verkehr mit dem größten Handelspartner China. Hier schrumpfte die Containeranzahl um fast ein Fünftel auf 1,1 Millionen TEU.
Die Häfen in Bremerhaven und Bremen schlugen im ersten Halbjahr sogar gut 15 Prozent weniger Container um. Die Chefin des Zentralverbandes der deutschen Seehafenbetriebe, Angela Titzrath, forderte in der Süddeutschen vom Mittwoch mehr Geld vom Bund für Sanierung der »maroden Infrastrukturen« und den Ausbau der Häfen. Nötig sei eine Verzehnfachung der bisher veranschlagten 38 Millionen Euro pro Jahr. Es brauche »eine Zeitenwende für unsere Häfen«, um »große Wettbewerbsnachteile« abzubauen und international nicht den Anschluss zu verlieren. (dpa/jW)
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Onlineabonnent*in Heinrich H. aus S. 23. Aug. 2023 um 21:23 UhrWieviel wollte Cosco in Hamburg investieren und durfte nicht? Dem WiMi kann man Kurzsichtigkeit nicht vorwerfen: Weshalb sollen die Chinesen für Infrastruktur zahlen, die sie nicht auslasten? Der Junge blickt’s halt.
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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