Zum Inhalt der Seite

China: Konjunktur schwächelt

Beijing. Wie das Statistikamt in Beijing am Dienstag mitteilte, stieg die Industrieproduktion im Juli im Jahresvergleich um 3,7 Prozent und lag damit unter den Prognosen. Auch das Wachstum der Einzelhandelsumsätze verlangsamte sich erneut – auf nur noch 2,5 Prozent. Der Immobiliensektor verzeichnete einen Rückgang der Investitionen um 8,5 Prozent. Die Erwerbslosenquote in der Volksrepublik wuchs nach Angaben der Behörde gegenüber Juni um 0,1 auf 5,3 Prozent. Eine Zahl zur Jugenderwerbslosigkeit, für die im Juni ein Rekordwert von 21 Prozent ermittelt worden war, veröffentlichte das Amt diesmal nicht. Nach Angaben des Sprechers Fu Linghui werde geprüft, ob Studenten, die vor ihrem Abschluss einen Job suchen, in die Statistik aufgenommen werden sollten. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 16.08.2023, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!