Zum Inhalt der Seite

Netzagentur: Restrisiko für Gasmangellage

Berlin. Die Bundesnetzagentur sieht für die Energieversorgung im Falle eines »sehr kalten Winters« Restrisiken. Behördenchef Klaus Müller erklärte gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung (Sonntag), eine vollständige Entwarnung vor einer Gasmangellage sei »verfrüht«, obwohl es nach der Abkehr von Erdgaslieferungen aus Russland stabile andere Bezugsquellen gebe. Der russische Präsident Wladimir Putin könnte Staaten in Südosteuropa »den Gashahn (…) zudrehen«, teilte AFP mit. Obwohl die Gasspeicher zu fast 90 Prozent gefüllt seien, rief Müller zum Sparen auf. »Zuletzt bleiben Anschläge auf Pipelines als Horrorszenario«, so Müller. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 14.08.2023, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!