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Sportpolitik

Rotstift wütet

Berlin/Leipzig. Die staatlich geförderten Institute des Leistungssports beklagen deutliche Etatkürzungen. So sieht der gerade erst von der Bundesregierung verabschiedete Entwurf des Haushaltsplans für das Olympia­jahr 2024 eine Kürzung der Zuwendungen für die Institute für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) in Leipzig und für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES) in Berlin von rund vier Millionen Euro vor. Das sind 19 Prozent weniger als im Vorjahr. »Sollte die angekündigte Kürzung wirksam werden, sind die Institute mit ihrer heutigen Bedeutung nicht zu erhalten«, heißt es in einem der dpa vorliegenden Brief beider Institute an die Mitglieder des Deutschen Bundestages. Die Kürzungen kommen unerwartet, weil in den Jahren 2022 und 2023 die Zuwendungen signifikant gestiegen waren. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.07.2023, Seite 16, Sport

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