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Bürgerrechtsbewegung

Christine King Farris ist tot

Christine King Farris, älteste Schwester des schwarzen Bürgerrechtlers Martin Luther King, ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Wie die Nichtregierungsorganisation »Martin Luther King Jr. Center für gewaltfreien sozialen Wandel« und Farris’ Nichte Bernice King auf Twitter bekanntgaben, starb die Bürgerrechtlerin und Lehrerin am Donnerstag morgen (Ortszeit). Farris lebte in Atlanta, sie war ein Gründungsmitglied der gemeinnützigen Organisation.

Geboren wurde Farris als Willie Christine King am 11. September 1927 in Atlanta (US-Bundesstaat Georgia). Sie war das erste Kind von Martin Luther King Sr. und Alberta Williams King. Ihre Brüder Martin und Alfred Daniel King wurden 1929 und 1930 geboren.

Martin Luther King war eine Ikone der Bürgerrechtsbewegung, Gewaltlosigkeit sein Prinzip. 1964 erhielt er den Friedensnobelpreis. Am Abend des 4. April 1968 wurde der 39jährige auf dem Balkon eines Motels in Memphis (Tennessee) erschossen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.07.2023, Seite 11, Feuilleton

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