-
12.06.20231 Leserbrief
- → Kapital & Arbeit
US-Konzern Intel fordert zehn Milliarden Euro
London. Bundesfinanzminister Christian Lindner lehnt höhere Finanzhilfen für das neue Chipwerk von Intel in Magdeburg ab. »Es gibt im Haushalt nicht mehr Geld«, sagte der FDP-Politiker dem Wirtschaftsblatt Financial Times laut Bericht vom Sonntag. Man versuche, den Bundeshaushalt zu konsolidieren und nicht weiter wachsen zu lassen. Der US-Konzern will in Magdeburg mehrere Fabriken zur Chipfertigung bauen und fordert zehn Milliarden statt der zugesagten 6,8 Milliarden Euro Finanzhilfen vom Bund. Intel argumentiert unter anderem mit gestiegenen Kosten. Der Halbleiterbereich gilt Zukunftsbranche. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
-
Onlineabonnent*in Heinrich H. aus S. 11. Juni 2023 um 23:04 UhrDer Lindner soll sich beeilen, sonst wird es noch teurer!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!