Zum Inhalt der Seite

EU-Delegation in Tunesien

Tunis. Die EU-Kommission will gemeinsam mit Tunesien härter gegen illegale Überfahrten über das Mittelmeer vorgehen, wie dpa am Sonntag meldete. Brüssel wolle dem nordafrikanischen Land dieses Jahr gut 100 Millionen Euro für entsprechende Maßnahmen zur Verfügung stellen, kündigte demnach Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nach einem Gespräch mit Präsident Kaïs Saïed am selben Tag in Tunis an. An dem Treffen nahmen auch Italiens extrem rechte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und der niederländische Premier Mark Rutte teil. Meloni hatte Tunis erst kurz zuvor einen Blitzbesuch abgestattet. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.06.2023, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!