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Kritik an Plänen zu Arzneiengpässen
Berlin. Die geplanten Neuregelungen gegen Lieferengpässe bei wichtigen Medikamenten reichen aus Branchensicht nicht aus. Die Maßnahmen seien »ein erster, wenngleich sehr zaghafter Schritt in die richtige Richtung«, erklärte der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie in einer schriftlichen Stellungnahme vom Donnerstag. So werde die Preisgestaltung als »wichtiger Hebel zur Verbesserung« der Versorgungslage erkannt. Schwer erklärbar sei aber, dass Antibiotika und Kinderarzneimittel richtigerweise in den Fokus rückten, andere Patienten und Therapien von den Plänen jedoch nicht erfasst seien. »Engpassbedroht« seien etwa auch Blutplasmapräparate.(dpa/jW)
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