-
07.06.2023
- → Feuilleton
Raubgut (III)
Bayern hat wertvolle Kunst- und Kulturgegenstände an Italien zurückgegeben. Sie waren vor Jahren aus italienischen Museen gestohlen oder illegal ausgegraben und nach Bayern geschmuggelt worden. Der Vizepräsident des bayerischen Landeskriminalamtes (LKA), Guido Limmer, übergab die insgesamt 14 Gegenstände den Behörden in Rom, wie das LKA am Montag mitteilte. Unter den zurückgegebenen Gegenständen befanden sich den Angaben zufolge ein korinthischer Bronzehelm, den ein Mann illegal nach Bayern gebracht hatte, und vier römisch-byzantinische Goldmünzen, die 2009 aus dem Archäologischen Nationalmuseum in Parma gestohlen worden waren. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
