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UN-Konferenz berät über Plastikmüll

Paris. Um die Belastung von Umwelt und Menschen durch Plastikmüll einzudämmen, beraten die Vereinten Nationen von diesem Montag an in Paris über ein globales, verbindliches Abkommen. Der UN-Wunsch ist es, die Umweltverschmutzung durch Plastikabfälle bis 2040 drastisch einzudämmen. Umweltschützer, die Kunststoffindustrie und ölproduzierende Staaten aber verfolgen bei dem Treffen sehr unterschiedliche Ziele. Während Umweltverbände nach einem Ende des »Plastikzeitalters« rufen, fordert die chemische Industrie mehr Recycling und setzt auf »technische Innovationen«. Bis 2024 will die UN eine Konvention erarbeiten, in der verbindliche Regeln und Maßnahmen festgelegt werden, die den gesamten Lebenszyklus von Plastik betreffen. Das Pariser Treffen (bis Freitag) ist die zweite von fünf zwischenstaatlichen Verhandlungsrunden für ein weltweites Abkommen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.05.2023, Seite 9, Kapital & Arbeit

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  • Onlineabonnent*in Torsten Andreas S. aus B. 31. Mai 2023 um 13:57 Uhr
    In unserer Sprache ist der Begriff Plastik (!) kein Ausdruck für Kunststoff, sondern ein wertschätzender Ausdruck für Objekte in der darstellenden Kunst. Alle jungen Menschen lernen jede Menge über Duroplast, Thermoplast usw. Plastic, Elastic, Acrylic, Vinylic - hier heißt es, wie in vielen anderen Ländern auch: Plast oder Plaste, Elast, Acryl, Vinyl usw. Hier heißt es Röntgen (!), nicht X-Ray, die DNS heißt nicht DNA, Weihnachten hat mit X-Mas nichts zu tun. Wir erklären eine Buchstabenfolge nicht mit dem NATO-Pakt-Code, sondern auf Deutsch. Neulich kam mir in den Sinn: Wie schreiben die westlichen Herrschenden über Strategie und Ideologie wohl intern die Namen der derzeit bekannten Personen/Regierenden für sich intern? Dem Whistleblower zahle ich fünf (!) Euro oder US-Dollar pro Verrat!
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