-
25.04.2023
- → Ausland
SIPRI: Rüstungsausgaben weltweit auf Allzeithoch
Stockholm. Die weltweiten Militärausgaben haben im achten Jahr in Folge einen neuen Höchststand erreicht. 2022 stiegen sie inflationsbereinigt um 3,7 Prozent auf 2,24 Billionen US-Dollar, wie das Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI am Montag in einem neuen Bericht mitteilte. Klarer Spitzenreiter bleiben die USA. Sie besetzen weiter den ersten Platz bei einem Anstieg um 0,7 Prozent auf 877 Milliarden US-Dollar, was 39 Prozent der weltweiten Ausgaben ausmacht. 19,9 Milliarden davon fließen der Ukraine zu. China liegt mit geschätzten 292 Milliarden US-Dollar auf Rang zwei. Russland steigerte seine militärischen Aufwendungen um 9,2 Prozent auf geschätzte 86,4 Milliarden US-Dollar, womit es vom fünften auf den dritten Platz kam. Deutschland hält nach Zuwächsen von 2,3 Prozent mit 55,8 Milliarden US-Dollar Rang sieben hinter Großbritannien. (dpa/jW)
Siehe dazu Kommentar "Weltmeisterlich" von Jörg Kronauer
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!