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Moskau wirft Aserbaidschan Bruch von Abkommen vor

Moskau. Russland hat Aserbaidschan die Verletzung des Waffenstillstandsabkommens mit Armenien vorgeworfen. Eine Einheit der aserbaidschanischen Streitkräfte habe am Sonnabend eine Demarkationslinie im Bezirk Schuscha überquert und damit die Vereinbarung vom 9. November 2020 verletzt, erklärte das russische Verteidigungsministerium. Russische Soldaten würden »Maßnahmen ergreifen mit dem Ziel, eine Eskalation und gegenseitige Provokationen zu verhindern«. Aserbaidschan sei aufgefordert worden, seine Truppen zurückzuziehen. Baku hatte zuvor erklärt, es habe die Kontrolle über einige Straßen in der armenischen Exklave Berg-Karabach übernommen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.03.2023, Seite 2, Ausland

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