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Haftstrafe für indischen Oppositionsführer

Neu-Delhi. Dem indischen Oppositionspolitiker Rahul Gandhi drohen nach einem Prozess wegen angeblicher Verleumdung eine Gefängnisstrafe und der Verlust seines Parlamentssitzes. Ein Gericht im Bundesstaat Gujarat verurteilte den früheren Vorsitzenden der Kongresspartei am Donnerstag wegen einer Äußerung über Premierminister Narendra Modi zu zwei Jahren Haft. Gandhi soll Modi bei einer Wahlkampfveranstaltung 2019 als Kriminellen charakterisiert haben. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Das Gericht habe Gandhi 30 Tage gewährt, um Berufung einlegen zu können, erklärte Gandhis Anwalt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.03.2023, Seite 2, Ausland

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