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Rentenanpassung bleibt unterhalb der Inflation

Berlin. Die diesjährige Rentenerhöhung zum 1. Juli bleibt für viele Ruheständler hinter der erwarteten allgemeinen Preissteigerung zurück. Die Renten würden im Westen um 4,39 Prozent und im Osten um 5,86 Prozent angehoben, teilte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) am Montag mit. Wirtschaftsforschungsinstitute sagten zuletzt für dieses Jahr eine Inflation zwischen 5,4 und 6,2 Prozent voraus. Für die Rente eines Durchschnittsverdieners mit 45 Beitragsjahren bedeuten die Erhöhungen monatlich im Westen rund 71 Euro und im Osten gut 93 Euro mehr. Bereits im vorigen Jahr war die Rentenanpassung trotz einer »Rekorderhöhung« um 5,35 Prozent im Westen und um 6,12 Prozent im Osten unterhalb der Teuerungsrate geblieben. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.03.2023, Seite 2, Inland

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