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Film

Bisschen brutal

Wie erwartet hat Regisseur Dominik Moll mit seinem Kriminalfilm »In der Nacht des 12.« bei der Verleihung der César-Filmpreise abgeräumt. Am Freitag abend durfte sich Moll in Paris nicht nur den Hauptpreis für den besten Film, sondern auch die Trophäen für die beste Regie und, zusammen mit Gilles Marchand, die für das beste adaptierte Drehbuch abholen. Insgesamt wurde der Film, der 2022 in Cannes Premiere feierte, in sechs Kategorien ausgezeichnet. Er erzählt die wahre Geschichte eines ungelösten Falls einer lebendig in Brand gesetzten Frau. Für seinen Thriller »As Bestas« erhielt der spanische Regisseurs Rodrigo Sorogoyen den César für den besten ausländischen Film. Er handelt vom tödlichen Konflikt zwischen einem zugezogenen französischen Paar und Einheimischen eines spanischen Dorfes. Benoît Magimel gewann zum zweiten Mal in Folge den Preis als bester Darsteller, diesmal für seine Leistung in »Pacifiction«. Voriges Jahr hatte er ihn für »In Liebe lassen« erhalten. Beste Schauspielerin wurde Virginie Efira (»Revoir Paris«). Den Ehren-César bekam der US-Regisseur David Fincher. Die César-Filmpreise sind die renommiertesten Frankreichs. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.02.2023, Seite 11, Feuilleton

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