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Anschlagspläne: Schüler rechtskräftig verurteilt

Düsseldorf. Das Urteil gegen einen 17jährigen Schüler wegen eines geplanten rechtsterroristischen Anschlags ist rechtskräftig. Das hat das Oberlandesgericht von NRW am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mitgeteilt. Das Urteil von zwei Jahren Jugendstrafe ist auf Bewährung ausgesetzt. Der Jugendliche war am Freitag aus der Untersuchungshaft freigekommen. Das Gericht wies ihn an, unverzüglich eine Jugendpsychiatrie zur stationären Behandlung aufzusuchen. Anschließend muss er in eine Jugendhilfeeinrichtung ziehen und soll an einem Programm zur »Deradikalisierung« teilnehmen.

Am 12. Mai war er nach dem Hinweis eines Mitschülers in seinem Elternhaus in Essen festgenommen worden. Die Ermittler fanden bei ihm Bestandteile für Bomben, zwei funktionierende Schusswafen sowie rassistische, antisemitische und antimuslimische Schriften. Die Behörden gehen davon aus, dass der damals 16jährige Deutsche nur einen Tag später ein Blutbad am Don-Bosco-Gymnasium in Essen anrichten wollte. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.02.2023, Seite 15, Antifaschismus

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