Zum Inhalt der Seite

London: Weitere Streiks für 2023 angekündigt

London. Der Gewerkschaftsbund TUC hat in Großbritannien mit Streiks bis weit ins neue Jahr hinein gedroht. »Falls die Regierung Verhandlungen verweigert, werden wir 2023 weitere Arbeitskampfmaßnahmen sehen«, erklärte TUC-Generalsekretär Paul Nowak gegenüber der BBC. Die Beschäftigten hätten den Eindruck, dass sie keine andere Möglichkeit hätten, als die Arbeit niederzulegen, um weitere Reallohnverluste zu vermeiden. Alles werde teurer, kommentierte Nowak mit Blick auf steigende Kosten für Strom, Lebensmittel, Tanken, Mieten und Hypotheken. »Das einzige, das nicht steigt, sind die Löhne.« Der Nachrichtenagentur PA sagte Nowak, es könne nicht sein, dass »Pflegekräfte Lebensmitteltafeln in Anspruch nehmen müssen, während Banker unbegrenzte Boni scheffeln«. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 30.12.2022, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!