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27.12.20221 Leserbrief
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USA: Dutzende Tote durch Kältewelle
Washington. Am Weihnachtswochenende ist ein heftiger Wintersturm über die USA gezogen, der in weiten Teilen des Landes für Chaos sorgte und Dutzende Todesopfer forderte. Die Temperaturen lagen in vielen Regionen im zweistelligen Minusbereich. Bei eisigem Wind und heftigem Schneefall war die Lage mancherorts lebenbensbedrohlich, vor allem in der Region rund um die Großen Seen im Nordosten der USA an der Grenze zu Kanada. Hunderttausende Haushalte waren ohne Strom. Die Zahl der Toten stieg weiter an. US-Medien berichteten am Sonntag (Ortszeit), durch den Wintersturm seien mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen. Der Sender NBC sprach unter Berufung auf eine eigene Zählung sogar von 41 Todesopfern, der Sender ABC von mindestens 39. Rettungskräfte und Behördenvertreter rechneten mit einer weiter steigenden Zahl an Opfern. (dpa/jW)
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Armin Christ aus Löwenberger Land 27. Dez. 2022 um 13:27 UhrDas Phänomen »Blizzard« ist doch seit Jahrhunderten bekannt. Anscheinend ist es diesem Staat nicht möglich, da Vorkehrungen zu treffen. Leider sind von Not und Tod wieder so gewöhnliche Leute wie ich und du betroffen, und die Verantwortlichen trifft es nicht.
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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