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EU-Gipfel: Streit über Russland-Sanktionen

Brüssel. Der Streit über Anpassungen der Strafmaßnahmen gegen Russland hat am Donnerstag den EU-Gipfel in Brüssel bestimmt. Demnach wollen unter anderem die BRD und Frankreich beim geplanten neunten Sanktionspaket ausschließen, dass Agrarprodukte und Düngemittel wegen der Strafmaßnahmen nicht gehandelt werden. Andere Länder wie Polen und Litauen sehen Berichte über angeblich durch Sanktionen verhinderte Agrarexporte hingegen als russische Propaganda. Polens Premier Mateusz Morawiecki sagte beim Gipfel, in Brüssel seien russische Lobbyisten und Agenten sehr aktiv. Diese wollten dafür sorgen, dass die EU-Sanktionen gelockert würden. Eine Entscheidung stand bei jW-Redaktionsschluss noch aus. Allgemein soll das neunte Sanktionspaket neue Strafmaßnahmen gegen russischen Banken und zusätzliche Handelsbeschränkungen umfassen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.12.2022, Seite 1, Ausland

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