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Marktgerüchte lassen Ölpreis steigen

Singapur. Die Ölpreise auf dem Weltmarkt sind am Freitag stark gestiegen. Anlass waren erneute Gerüchte, wonach China seine strikte Coronapolitik lockern könnte, was Hoffnung auf eine höhere Nachfrage schürt. Analysten der Bank of China gehen davon aus, dass als Folge der Coronamaßnahmen der Ölverbrauch in China in diesem Jahr um durchschnittlich 400.000 Barrel pro Tag gesunken ist. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Januar kostete am Morgen 96,55 US-Dollar – 1,92 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI mit Lieferung im Dezember stieg um 1,94 Dollar auf 90,11 Dollar. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.11.2022, Seite 9, Kapital & Arbeit

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