-
05.11.2022
- → Kapital & Arbeit
Marktgerüchte lassen Ölpreis steigen
Singapur. Die Ölpreise auf dem Weltmarkt sind am Freitag stark gestiegen. Anlass waren erneute Gerüchte, wonach China seine strikte Coronapolitik lockern könnte, was Hoffnung auf eine höhere Nachfrage schürt. Analysten der Bank of China gehen davon aus, dass als Folge der Coronamaßnahmen der Ölverbrauch in China in diesem Jahr um durchschnittlich 400.000 Barrel pro Tag gesunken ist. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Januar kostete am Morgen 96,55 US-Dollar – 1,92 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI mit Lieferung im Dezember stieg um 1,94 Dollar auf 90,11 Dollar. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!