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EU beschließt Abschöpfung von Krisengewinnen

Brüssel. Die EU-Mitgliedstaaten haben eine Abschöpfung von Krisengewinnen bei Stromproduzenten und Ölkonzernen beschlossen. Am Freitag billigten die 27 Energieminister der Mitgliedstaaten einen Vorschlag der Kommission. Demnach soll der Verkaufspreis für Strom aus erneuerbaren Energien, Atomkraft, Öl, Braunkohle und Gas sowie Raffinerien bei 180 Euro pro Megawattstunde gedeckelt werden. Die Differenz zu den höheren Verkaufspreisen an der Börse soll abgeschöpft werden. Einzelne Staaten sollen beim Ausmaß wiederum Spielraum haben, worauf die Bundesrepublik gedrängt hatte. (dpa/Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.10.2022, Seite 2, Inland

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