Zum Inhalt der Seite

Uranlieferung für Brennelementefabrik

Lingen. Im Emsland wird eine Uranlieferung aus Russland erwartet. Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) bestätigte am Donnerstag der dpa aktuelle Transporte in die Brennelementefabrik im niedersächsischen Lingen. Grundlage seien Genehmigungen aus dem Jahr 2021, sagte ein BASE-Sprecher. Laut Bündnis »Atomkraftgegner_innen im Emsland« befindet sich zur Zeit ein Schiff mit angereichertem Uranhexafluorid von Russland auf dem Weg ins niederländische Rotterdam. Dort soll es am Sonntag ankommen. Ein Sprecher des Bundesumweltministeriums sagte am Donnerstag, es gebe kein Uranembargo auf EU-Ebene. Das Bündnis fordert ein solches. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 09.09.2022, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!