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Strategiepapier für mehr Fachkräfte

Berlin. Mit einer der Stärkung der dualen Aus- und Weiterbildung sowie Erleichterungen bei der Einwanderung will die Bundesregierung dem Fachkräftemangel entgegentreten. Das geht aus der Fachkräftestrategie hervor, die mehrere Minister am Mittwoch mit Vertretern von Wirtschaft und Gewerkschaften beim Fachkräftegipfel in Berlin diskutierten. Im Strategiepapier wird von rund 240.000 fehlenden Fachkräften im Jahr bis 2026 ausgegangen. »Die berufliche Bildung legt neben der akademischen Bildung die Grundlage für die Sicherung des Fachkräftenachwuchses«, heißt es in dem Papier, beschworen werden »gemeinsame Anstrengungen der Bundesregierung und Sozialpartner«. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.09.2022, Seite 5, Inland

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  • Thomas Bartsch-Hauschild aus Hamburg 8. Sept. 2022 um 12:20 Uhr
    Da bereits 2019 unter Peter Altmaier, CDU-Wirtschaftsminister, ein ähnliches Strategiepapier zur Gewinnung von Auslandskräften auf über 26 Seiten verfasst worden ist, gilt es seit dem Jahr 2019 erst einmal eine kritische Erfolgsbilanz zu ziehen.
    Statt dessen werden altbekannte Mängel der Fachkräftesuche einfach wiederholt.
    Fachkräfte fehlen deshalb, weil die Arbeitsbedingungen – hohe körperliche und psychische Belastungen – auf Dauer, entweder krank machen oder einen Berufswechsel nach sich ziehen. Papiere verfassen ist noch keine Lösung, davon gibt es genug!
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