Zum Inhalt der Seite

Markt für Wohneigentum schrumpft

Frankfurt am Main. Steigende Zinsen und Preise schlagen laut Verband der Pfandbriefbanken (VdP) auf den Markt für Wohnimmobilien durch. Der Verband rechnet für 2022 mit dem ersten Rückgang des Finanzierungsneugeschäfts seit 2009. Die Dynamik habe angesichts der veränderten Rahmenbedingungen »erheblich nachgelassen«, erklärte VdP-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt. Der Erwerb werde »insbesondere für Schwellenhaushalte bei dem bestehenden Preisniveau zunehmend schwieriger«. Mit Schwellenhaushalten meinte er Personengruppen, die sich in den vergangenen ein oder zwei Jahren zu damals geltenden Konditionen gerade noch ein Eigenheim leisten konnten. Die höheren Finanzierungskosten haben laut VdP aber auch viele institutionelle Investoren gestoppt. Bei Gewerbeimmobilien rechnet der Verband ebenfalls mit einem rückläufigen Kreditneugeschäft. Hier schwächelten vor allem die Bereiche Büro und Einzelhandel. (Reuters/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 08.09.2022, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!