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Reserveoffizier bestreitet Spionage für Russland

Düsseldorf. Im Spionageprozess am nordrhein-westfälischen Oberlandesgericht gegen einen Reserveoffizier hat der Angeklagte am Donnerstag in Düsseldorf den Vorwurf der schweren Spionage für die Russische Föderation bestritten. Die weitergegebenen Informationen seien »bei weitem nicht so wertvoll wie dargelegt«, sagte der Verteidiger des 65jährigen für seinen Mandanten. Um »geheimdienstliche Agententätigkeit« habe es sich nicht gehandelt. Dem Reservisten drohen bis zu zehn Jahre Haft. Laut Anklage versorgte er seit 2014 den russischen Militärgeheimdienst GRU mit Informationen zum Reservistenwesen, zur zivil-militärischen Zusammenarbeit, zu Waffensystemen und auch »Cyberfähigkeiten« der Bundeswehr. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.09.2022, Seite 4, Inland

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