Zum Inhalt der Seite

Brandanschlag auf Büro von Grünen-Ministerin

Berlin. Auf das Wahlkreisbüro von Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Bündnis 90/Die Grünen) in Berlin-Charlottenburg ist ein Brandanschlag verübt worden. Zudem sei auf eine Baustellenabsicherung an dem Haus sei das Kürzel »NSU« geschrieben worden, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch. Die Polizei ermittelt, ob die Farbschmiererei neu ist, mit dem Brandanschlag zusammenhängt und der Täter aus dem extrem rechten Spektrum stammt.

Das Feuer wurde laut Polizei in der Nacht zum Mittwoch gegen 0.30 Uhr von einem Mitarbeiter der Grünen ­bemerkt, der noch im Büro ­arbeitete. Es brannte eine Holzbank vor dem Haus, die Flammen griffen auch den Fensterrahmen des Schaufensters an. Der Staatsschutz im Berliner Landeskriminalamt ermittelt. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 18.08.2022, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!