Zum Inhalt der Seite

Polizei erschießt Mieter bei Zwangsräumung

Köln. Bei der Zwangsräumung einer Wohnung in Köln hat die Polizei einen Mann getötet. Der 48jährige war Mieter der Räumlichkeiten, wie Polizei und Staatsanwaltschaft nach dem Einsatz am Mittwoch morgen im Stadtteil Ostheim mitteilten. Zuvor soll er Polizisten mit einem Messer angegriffen haben. Nach einem »erfolglosen Einsatz« von Pfefferspray und der Androhung des Schusswaffengebrauchs sei schließlich geschossen worden. Die Gerichtsvollzieherin habe infolge von Drohungen des Mannes die Polizei um Unterstützung gebeten. Die Staatsanwaltschaft habe ein Todesermittlungsverfahren aufgenommen. Eine Obduktion sei angeordnet worden. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 04.08.2022, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!