Zum Inhalt der Seite

GDL kritisiert DB-Halbjahresbilanz

Frankfurt am Main. Die Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) kritisierte am vergangenen Freitag die Aussagen auf der Pressekonferenz der Deutschen Bahn (DB) zur Halbjahresbilanz. DB-Vorstandsboss Richard Lutz behauptete, dass der Bahn-Konzern auf einen »profitablen Wachtsumspfad« zurückgekehrt sei. GDL-Chef Claus Weselsky widersprach. Weiterhin fielen massenhaft Züge aus, die Infrastruktur sei marode, das Personal am Limit. »Wenn so der ›profitable Wachstumspfad‹ aussieht, dann gute Nacht, Deutschland«, wurde Weselsky in der Mitteilung zitiert. Unter anderem fordert die GDL, die DB-Infrastruktur zu einem »gemeinwohlorientierten Unternehmen« zusammenzufassen. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 02.08.2022, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!