Zum Inhalt der Seite

Verstärkte Repression in Sri Lanka

Colombo. Die Regierung Sri Lankas geht eine Woche nach Niederschlagung der Massenproteste weiter gegen die Protestbewegung im Land vor. Wie ein Vertreter der Polizei am Freitag gegenüber dpa erklärte, seien mindestens ein Dutzend »Rädelsführer« festgenommen worden. Darüber hinaus seien mindestens 300 weitere identifiziert, bisher aber noch nicht verhaftet worden. Den Demonstranten wird Gewalt und Beschädigung von Staatseigentum vorgeworfen. Bei den Protesten vor zwei Wochen hatten Protestierende den Präsidentenpalast von Expräsident Gotabaya Rajapaksa gestürmt sowie den Wohnsitz des vor einer Woche neu ernannten Präsidenten Ranil Wickremesinghe in Brand gesetzt. Die Regierung hatte am Mittwoch den Ausnahmezustand in dem Inselstaat um einen Monat verlängert. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 30.07.2022, Seite 9, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!