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Afghanistan: Regen erschwert Rettungsarbeit

Kabul. Nach dem verheerenden Erdbeben in der afghanisch-pakistanischen Grenzregion hat Regen die Rettungsarbeiten erschwert. Mindestens 1.000 Tote und 1.500 Verletzte beklagten die Behörden. Mit Händen gruben sich Helfer weiter vor und versorgten Überlebende mit Essen und Kleidung. Zudem wurden Massengräber ausgehoben. Das gewaltige Beben hatte zahlreiche Bewohner am frühen Mittwoch morgen aufgeschreckt. Mehrere Hilfsorganisationen sicherten dem Land unterdessen Unterstützung zu. »Das Erdbeben in Afghanistan erschüttert ein Land, in dem rund 20 Millionen Menschen nicht mehr wissen, wie sie sich ernähren sollen«, sagte der Landesdirektor der Welthungerhilfe in Kabul, Thomas ten Boer. Die EU-Kommission teilte derweil mit, eine Million Euro für das Land bereitstellen zu wollen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.06.2022, Seite 1, Ausland

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