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Protestierender in Ecuador getötet

Quito. Bei den Protesten Tausender gegen die Regierung in Ecuador ist ein Mensch getötet worden. Ein Angehöriger der indigenen Gemeinschaft der Quechua sei am Dienstag (Ortszeit) in der Ortschaft Puyo »offenbar von einer Tränengasbombe ins Gesicht getroffen« worden, sagte die Anwältin Lina María Espinosa von der Allianz der Menschenrechtsorganisationen der Nachrichtenagentur AFP. In der Nacht von Montag zu Dienstag war bereits ein Mann ums Leben gekommen, als er während der Proteste in eine Schlucht stürzte. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts ein. Die Proteste gegen die neoliberale Regierung von Präsident Guillermo Lasso dauern bereits seit neun Tagen an. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.06.2022, Seite 6, Ausland

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