Zum Inhalt der Seite

Kolumbien: ELN will Friedensverhandlungen

Bogotá. Nach der Präsidentschaftswahl in Kolumbien hat sich die größte im Land verbliebene Guerillaorganisation ELN für Verhandlungen mit dem designierten Staatschef Gustavo Petro ausgesprochen. Petros Regierung müsse »sich den Veränderungen für ein friedliches Kolumbien stellen«, erklärte die Organisation in einer Mitteilung am Montag (Ortszeit). Man erhalte das eigene »System des Kampfs und des politischen und militärischen Widerstands« zwar aufrecht, stehe aber für Gespräche »uneingeschränkt bereit«. (AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 22.06.2022, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!