Zum Inhalt der Seite

Glyphosat: Supreme Court lehnt Bayers Berufung ab

Washington. Der Bayer-Konzern ist in einem wegweisenden Rechtsstreit um mögliche Krebsrisiken des Pflanzengiftes Glyphosat mit einem Berufungsantrag beim obersten US-Gericht gescheitert. Der Supreme Court gab am Dienstag in Washington bekannt, sich mit dem für viele andere US-Verfahren richtungsweisenden Fall nicht zu befassen. Für Bayer stirbt damit die Hoffnung auf einen Befreiungsschlag im Dauerkonflikt um juristische Altlasten, die der Agrarchemie- und Pharmakonzern sich mit dem über 60 Milliarden US-Dollar teuren Kauf des US-Saatgutriesen Monsanto 2018 eingebrockt hatte. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 22.06.2022, Seite 2, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!