Zum Inhalt der Seite
Fußballrealität

Zehnmal schlimmer

Wien. Der österreichische Fußballprofi Martin Hinteregger von Eintracht Frankfurt hat erneut mit Aussagen über seine Geschäftsbeziehung zu einem rechten Lokalpolitiker in seiner Heimat irritiert. »Ich weiß, dass er FPÖ-Politiker war, was in Österreich ja nichts Schlimmes ist. Ich habe aber von der Identitären Bewegung nichts gewusst und auch nicht, was das bedeutet«, sagte Hinteregger der Wiener Zeitung Der Standard über Heinrich Sickl. »In Deutschland bringen viele die FPÖ und AfD auf eine Ebene, die AfD ist aber zehnmal schlimmer.« Sickl hatte 2018 in Graz Räumlichkeiten an die ­extrem rechte Identitäre Bewegung vermietet. Als dies nun öffentlich wurde, beendete Hinteregger seine Geschäftsbeziehung zu Sickl. (sid/dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 21.06.2022, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!