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Syrische Geflüchtete: Libanon fordert Hilfe

Beirut. Der libanesische Ministerpräsident Nadschib Mikati hat mit der Ausweisung syrischer Geflüchteter gedroht, wenn das Land keine Hilfe bekommt. Elf Jahre nach dem Beginn des Krieges im Nachbarland Syrien habe der Libanon nicht mehr die Fähigkeit, diese »Last zu tragen«, sagte Mikati am Montag bei der Eröffnungsveranstaltung für den Libanon-Krisen-Plan 2022–2023, der von der UNO mitgetragen wird. Wenn sich die »internationale Gemeinschaft« nicht für eine Rückkehr der Menschen einsetze, würden Syrer mit »legalen Mitteln« außer Landes gebracht. Gemessen an der Einwohnerzahl hat der Libanon weltweit am meisten Geflüchtete aufgenommen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.06.2022, Seite 2, Ausland

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