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Kunst und Wissenschaft

Für das Verdienst

Dass sie ihn nicht längst schon hatte? Seit Sonntag ist die Autorin Herta Müller nicht nur Trägerin des Literaturnobelpreises, sondern auch des deutschen Ordens Pour le mérite für Wissenschaften und Künste, natürlich für ihr (dezidiert antikommunistisches) Lebenswerk. Wie alle neuen Mitglieder wurde sie von den bisherigen gewählt. Nun ebenfalls dabei: der australische Historiker Christopher Clark, wahrscheinlich für seinen Preußenfimmel. Nur der Judaist Peter Schäfer will nicht recht passen. Der hatte sich schließlich um das Jüdische Museum in Berlin und einen historisch informierten Umgang mit dem Thema Antisemitismus verdient gemacht. Kann ja mal passieren. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.06.2022, Seite 11, Feuilleton

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