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20.06.2022
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Für das Verdienst
Dass sie ihn nicht längst schon hatte? Seit Sonntag ist die Autorin Herta Müller nicht nur Trägerin des Literaturnobelpreises, sondern auch des deutschen Ordens Pour le mérite für Wissenschaften und Künste, natürlich für ihr (dezidiert antikommunistisches) Lebenswerk. Wie alle neuen Mitglieder wurde sie von den bisherigen gewählt. Nun ebenfalls dabei: der australische Historiker Christopher Clark, wahrscheinlich für seinen Preußenfimmel. Nur der Judaist Peter Schäfer will nicht recht passen. Der hatte sich schließlich um das Jüdische Museum in Berlin und einen historisch informierten Umgang mit dem Thema Antisemitismus verdient gemacht. Kann ja mal passieren. (jW)
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