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UNO: Weniger Essen für Geflüchtete in Afrika

Rom. In zahlreichen Ländern Ost- und Westafrikas müssen die Vereinten Nationen die Essensrationen für Geflüchtete wegen weltweit steigender Nachfrage bei zugleich fehlenden Finanzmitteln kürzen. Für drei Viertel der Flüchtlinge in Ostafrika, die durch das Welternährungsprogramm (WFP) versorgt werden, seien die Rationen um bis zu 50 Prozent verringert worden, teilte die UNO am Sonntag mit. Am stärksten davon betroffen seien Flüchtlinge in Kenia, Südsudan und Uganda. In Westafrika – vor allem in Burkina Faso, Kamerun, Tschad, Mali, Mauretanien und Niger – habe das WFP die Rationen »erheblich« reduziert. In Angola, Malawi, Mosambik, der Republik Kongo, Tansania und Simbabwe stünden Probleme unmittelbar bevor, warnte das WFP. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.06.2022, Seite 1, Ausland

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