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Syrische Soldaten bei Aleppo getötet

Damaskus. Bei einem Raketenangriff auf einen Militärbus im Norden Syriens sind mindestens zehn Regierungssoldaten getötet worden. Neun weitere Angehörige der syrischen Armee seien verletzt worden, meldete die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA am Freitag. Sie machte nicht näher genannte Terroristen für den Beschuss westlich der Großstadt Aleppo verantwortlich. Nach Angaben des regierungsnahen Senders Sham FM feuerte die Dschihadistenmiliz Haiat Tahrir Al-Scham (HTS) die Raketen ab. Sie dominiert die Gebiete im Umland von Aleppo. Aleppo wird von der Regierung von Präsident Baschar Al-Assad kontrolliert. Westlich der Stadt beherrschen aber Dschihadisten ein größeres Gebiet, das an der Grenze zur Türkei liegt. Dort gilt seit mehr als zwei Jahren eine von der Türkei und Russland ausgehandelte Waffenruhe. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.05.2022, Seite 1, Ausland

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