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EU-Ölembargo: Ausnahmen für Ungarn und Slowakei

Brüssel. Das von der EU-Kommission geplante Ölembargo gegen Russland soll in Ungarn und der Slowakei erst Ende 2023 umgesetzt werden, wie ein EU-Beamter am Dienstag erklärte. In den anderen 25 Mitgliedstaaten sollen die Einfuhren innerhalb von sechs bis acht Monaten gestoppt werden. Das Embargo ist Teil des sechsten Sanktionspakets der EU gegen Russland. Für die Annahme ist ein einstimmiger Beschluss der 27 EU-Staaten erforderlich. Ungarn und die Slowakei, die russisches Öl über den Südstrang der Druschba-Pipeline beziehen, hatten mit Blick auf ihre Versorgungssicherheit mit Vetos gedroht. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.05.2022, Seite 2, Inland

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