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Peru: Polizei räumt besetzte Kupfermine

Fuerabamba. Die Polizei hat eine besetzte Kupfermine im Süden von Peru geräumt. Fast 700 Beamte lösten ein Protestcamp von Bauern auf dem Gelände der Mine Las Bambas in der Region Apurímac auf, wie die Polizei am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte. Die Einsatzkräfte feuerten Tränengas in die Menge, die Besetzer schleuderten Steine auf die Beamten, wie der Radiosender RPP berichtete. Drei Menschen wurden bei dem Einsatz verletzt. Die Polizei nahm elf Demonstranten fest. Bewohner der angrenzenden Dörfer hatten die Mine am 16. April besetzt – kurz darauf stellte das Bergwerk die Produktion ein. Viele Bauern aus der Region hatten dem Minenbetreiber MMG Limited vor Jahren selbst Ländereien verkauft. Allerdings werfen sie dem Unternehmen nun vor, seine Verpflichtungen wie Investitionen in Infrastruktur und Bildung in der Region nicht erfüllt zu haben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.04.2022, Seite 9, Kapital & Arbeit

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