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Kulturpolitik

Kultursenator ungläubig

Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (SPD) hält die Distanzierung der Starsopranistin Anna Netrebko von Russlands Präsidenten Wladimir Putin für nicht glaubwürdig. Erst lasse sie sich mit dem ostukrainischen Separatisten Oleg Zarjow fotografieren, dann feiere sie ihren 50. Geburtstag im Kreml. »Das machen und dann jetzt über den Anwalt behaupten lassen, man sei nicht politisch? Da verkauft man das eigene Publikum für dumm«, sagte Brosda in einem Interview des Hamburger Abendblatts in der Freitagausgabe. Am Mittwoch ließ die in Österreich lebende Sängerin über ihren deutschen Anwalt mitteilen: »Ich bin weder Mitglied einer politischen Partei, noch bin ich mit irgendeinem Führer Russlands verbunden.« (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.04.2022, Seite 11, Feuilleton

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