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Fall Lügde: Vorläufiger Zwischenbericht

Düsseldorf. Das Leid von Opfern massenhafter sexualisierter Gewalt im nordhrein-westfälischen Lügde ist durch strukturelle Probleme im Bereich der Jugendämter und bei der Polizei zu spät entdeckt und beendet worden. Das ist das Ergebnis eines vorläufigen Zwischenberichts des Vorsitzenden des parlamentarischen Untersuchungsausschusses Kindesmissbrauch im Landtag, den Martin Börschel (SPD) am Freitag den Mitgliedern übergeben hat. Damit dieser Bericht im März mit Handlungsempfehlungen ins Plenum geht, müssen jetzt zwei Drittel der Abgeordneten den Vorschlägen zustimmen. Nach der Landtagswahl im Mai soll ein neuer Untersuchungsausschuss die Arbeit fortsetzen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.02.2022, Seite 4, Inland

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