-
25.01.2022
- → Ausland
Politische Krise in Honduras verschärft sich
Tegucigalpa. Die linke gewählte Präsidentin von Honduras, Xiomara Castro, hat am Sonntag (Ortszeit) mit Blick auf Unregelmäßigkeiten bei der Wahl des Parlamentspräsidenten angeprangert, dass in dem Land »eine Diktatur versucht, die Legislative an sich zu reißen«. Wie der lateinamerikanische Nachrichtensender Telesur berichtete, erkenne sie den Kongressabgeordneten Luis Redondo an. Redondo von der Regierungspartei »Retter von Honduras« war im Kongressgebäude zum Parlamentspräsidenten ernannt worden. Parallel dazu ernannten Abweichler der Koalitionspartei Libre zusammen mit der rechten Opposition den Abgeordneten Jorge Cálix auf einer separaten Versammlung zum Parlamentschef. (Telesur/AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!