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Russische Notenbank setzt Devisenkäufe aus

Moskau. Angesichts des schwächeren Rubels hat die russische Notenbank ihre strategischen Devisenkäufe vorerst ausgesetzt. Die Käufe würden von Montag an auf unbestimmte Zeit eingestellt, teilte die Zentralbank mit. Damit solle der »Volatilität an den Finanzmärkten« begegnet werden. Eine Wiederaufnahme solle abhängig von den Marktbedingungen erfolgen. Der Hintergrund für den Schritt der Notenbank ist der Abfall der russischen Währung. Diese war am Montag zum US-Dollar auf den tiefsten Stand seit mehr als einem Jahr gesunken. Aus Sorge vor Sanktionen gegen Russland nehmen Anleger derzeit Abstand von russischen Aktien. (dpa/Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.01.2022, Seite 2, Inland

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