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Scholz: Sanktionen gegen Ostseepipeline möglich

Berlin. Vor dem Hintergrund des Säbelrasselns gegenüber Russland hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) nicht ausgeschlossen, dass es im Falle einer Eskalation der Ukraine-Krise auch zu Sanktionen gegen die Ostseepipeline Nord Stream 2 kommen wird. Zwischen den USA und der BRD sei vereinbart worden, wie man bei der Ostseepipeline weiter vorgehen wolle, sagte Scholz am Dienstag nach einem Gespräch mit Jens Stoltenberg, Generalsekretär der NATO-Kriegsallianz, in Berlin. Man stehe zu der Vereinbarung, dass etwa die Ukraine weiter Transitland für russisches Gas nach Westeuropa sein solle. »Dazu gehört eben auch, dass klar ist, dass es hohe Kosten haben wird, dass alles zu diskutieren ist, wenn es zu einer militärischen Intervention gegen die Ukraine kommt«, fügte Scholz auf die Frage hinzu, ob auch Nord Stream 2 betroffen sein könnte. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.01.2022, Seite 1, Inland

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