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Polen: Datenleck zu Militärausrüstung

Warschau. Das polnische Verteidigungsministerium hat ein riesiges Datenleck vermeldet, durch das Informationen über die komplette Ausrüstung der Armee an die Öffentlichkeit gelangt sind. Das stelle aber »keine Gefahr für die nationale Sicherheit oder für das Funktionieren der polnischen Streitkräfte dar«, erklärte das Ministerium am Freitag. Zuvor hatte Onet.pl berichtet, dass die Datenbank mit 1,7 Millionen Einträgen im Internet zugänglich sei. Die Militärpolizei ermittele gegen einen Beamten, der die Datei ohne Befugnis auf einen nichtautorisierten Server geladen habe, erklärte das Ministerium. Laut Onet listen die Einträge in der Datenbank den Bedarf jeder einzelnen Armeeeinheit auf, ein Teil betreffe auch den Kauf von Waffen und Maschinen aus anderen Ländern. Der Website zufolge wurden die Daten bereits von Nutzern in mehr als einem Dutzend Ländern heruntergeladen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.01.2022, Seite 1, Ausland

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